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12.06.2013 10:28 Alter: 3 yrs

Gefordert und gefördert: Wie selbstbestimmt ist ehrenamtliches Engagement?


Foto: dieprojektoren agentur für gestaltung und präsentation

Dritte Ökumenische Tagung zum ehrenamtlichen Engagement in Kirche und Gesellschaft 20. - 21. September 2013 Köln // Maternushaus.

Was wären unsere Kirchen, was wären Gesellschaft und Demokratie ohne ehrenamtliches Engagement? Nicht vorstellbar! Angesichts tiefgreifender sozialstaatlicher und kirchlicher Umbrüche wird der Ruf nach freiwilligem Einsatz immer vernehmbarer. Das Ehrenamt ist in aller Munde. Aber manchmal lässt gerade das auch aufhorchen. Denn ohne Frage ist ehrenamtliches Engagement in seiner Kreativität und Gestaltungskraft gerade in den gegenwärtigen Wandlungsprozessen von großer Bedeutung. Zugleich aber ist es in seiner Selbstbestimmtheit nicht funktionalisierbar, kein „Lückenbüßer“ angesichts notwendiger Sparmaßnahmen.

Aber welche Förderung und Kultur braucht Engagement, um sich heute entfalten zu können? Wie selbstverantwortet kann Engagement bei knapper werdenden Ressourcen sein? Wie müssen sich Kirchen und ihre Verbände verändern? Und welche Folgen haben die Veränderungen in Familie und Beruf, welche Konsequenzen hat der demographische Wandel für die Zukunft des Ehrenamtes? In Vorträgen, Podiumsgesprächen und Diskussionsforen werden diese und weitere zentrale Fragen mit Expertinnen und Experten aus Politik, Gesellschaft, Kirchen und Wirtschaft diskutiert und Positionenerarbeitet.

Die Tagung richtet sich an Ehrenamtliche aus Kirchengemeinden, Verbänden, Einrichtungen und Initiativen und hauptamtlich in diesen Bereichen der Engagementförderung Tätige sowie weitere am Thema Interessierte. Die Teilnehmenden können sich während der gesamten Veranstaltung auf einer Ideenbörse im Foyer des Maternushauses über Projekte ehrenamtlichen Engagements informieren.

Info-Flyer herunterladen >>

Weiter Infos zum Programm und Anmeldung unter: www.wir-engagieren-uns.org

 

Veranstaltet wird die Ökumenische Tagung von der Evangelischen Kirche in Deutschland und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken in Abstimmung mit der Deutschen Bischofskonferenz; in Kooperation mit dem Deutschen Caritasverband e.V. und der Diakonie Deutschland – Evangelischer Bundesverband sowie der Arbeitsgemeinschaft der katholischen Organisationen Deutschlands (AGKOD) und der Konferenz kirchlicher Werke und Verbände in der EKD (KKWV).