Nachhaltigkeit

Foto: S. Hofschlaeger/pixelio.de

Der „ökologische Fußabdruck“ ist neben dem „ökologischen Rucksack“ eine Möglichkeit, Nachhaltigkeit zu veranschaulichen. Wer gründlich ins Thema einsteigen will, kommt an der Studie „Zukunftsfähiges Deutschland in einer globalisierten Welt“ nicht vorbei. Sie wurde 2008 von „Brot für die Welt“, vom Evangelischen Entwicklungsdienst und vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland herausgegeben (www.zukunftsfaehiges-deutschland.de).

Mit ihrem Beschluss „Selbstverständlich nachhaltig“ setzt die aej ein klares Signal. Nachhaltige Entwicklung ist aus der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit nicht mehr wegzudenken. Ökofaire Beschaffung, ein klimaschonendes Mobilitätskonzept und Umweltmanagement sind zentrale Eckpunkte für die künftige Arbeit, damit Nachhaltigkeit nicht nur auf dem Etikett steht, sondern auch drin steckt in der Evangelischen Jugend.

Die Macht der Konsument*innen

Jede und jeder einzelne kann sofort beginnen. Und damit die Macht der Konsument*innen wirklich ins Gewicht fällt, sollten vor allem Gruppen, Einrichtungen und Institutionen ihren Verbrauch prüfen und umstellen. Die Aktion „Zukunft einkaufen“ ermutigt zu ökofairer Beschaffung in den Kirchen und zeigt, dass und wie es geht. Denn natürlich gibt es Einwände. Das Gerücht, dass fair gehandelter Kaffee nicht schmeckt, hält sich hartnäckig. Umweltpapier verursache Papierstau im Kopierer, so heißt es immer wieder, und der Ökostrom sei viel zu teuer. Die knapper werdenden Kassen sind das beliebteste Gegenargument. Das nimmt die Aktion „Zukunft einkaufen“ ernst. Weniger aber besser einkaufen ist deshalb die Leitlinie, denn: „Mit jedem Euro, den wir investieren, entscheiden wir, wie die Welt aussieht, ob Kohlekraftwerke entstehen oder Windräder, ob Wälder abgeholzt oder erhalten werden, ob Produzenten einen fairen Preis für ihren Tee erhalten oder nicht.“

Informationen, Tipps und Rezepte zu einer nachhaltigen Freizeitenküche

Downloads

aej-Mitgliederversammlung Beschlüsse:

1/2009 Selbstverständlich nachhaltig - Schritte der Evangelischen Jugend in eine zukunftsfähige Welt

7/2009 Evangelische Jugend: Bewusst genießen

9/2010 Fortgesetzt bewusst genießen


Heft "Mach mal Zukunft"

Kampagne Marmelade für ALLE!

Die Kampagne Marmelade für Alle! hat das erklärte Ziel, ein Bewusstsein zu schaffen für die Bedeutung und den Wert von Lebensmitteln. In einer Zeit, in der wir in Europa über 50% unserer Lebensmittel wegwerfen, soll die Kampagne zum Nachdenken anregen, was dieses weltweit für eine Bedeutung hat. Am Beispiel von Marmelade soll ein eigener kreativer Umgang mit Lebensmitteln erprobt werden.

Internetseite der Kampagne mit Projekten, Rezepten und vielem mehr