Während der Freizeit

Foto: Rainer Sturm/pixelio.de
Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

Teamsitzungen

Während der Freizeit solltet ihr täglich ein Teamgespräch führen:

  • Sprecht gemeinsam über den zurückliegenden Tag.
  • Gab es besondere Ereignisse?
  • Was hat euch besonders gut gefallen oder was vielleicht gar nicht?
  • Was steht morgen auf dem Programm, wie ist der Zeitablauf und wer übernimmt wann was??
  • Und natürlich ganz wichtig: Was gibt es morgen zu essen und wann? Passen die Zeiten in den Programmablauf? Wer ist morgen für die Mahlzeiten zuständig?
  • Macht euch eine to do Liste und notiert euch wichtige weitere Punkte für den nächsten Tag.

Feedback geben - Feedback nehmen

Prüfe deine Motive für ein Feedback. Was willst du damit erreichen?
Prüfe die Bereitschaft des Empfängers: Kann der/die andere dein Feedback annehmen (Zeitpunkt, Situation,...)? Wie kannst du die Bereitschaft erhöhen oder einen guten Rahmen finden? Lasse ihm/ihr Zeit.

Prüfe die Angemessenheit deines Feedbacks. Willst du jemanden eins auswischen bzw. ohnehin nur etwas Positives sagen oder hast du eine Information, die wichtig für den/die andere ist? Missbrauche nicht die Regeln, um dich zum Richter zu machen!

Feedback geben

  • Sei konkret!
    Sprich klare Situationen oder Verhaltensweisen an, z. B. „jetzt hast du mich unterbrochen“. Nur mit Aussagen über Verhalten kann der/die andere etwas anfangen.

  • Sei beschreibend!
    Nicht gleich werten /interpretieren, sondern erstmal berichten, was du gesehen/erlebt hast, z. B. „Als Jacob das und das gemacht hat, bist du unruhig auf dem Stuhl rumgerutscht…“ anstelle von „du bist unsicher.“

  • Sei direkt und behutsam!
    Feedback benötigt einen geschützten Rahmen und Fingerspitzengefühl. Aber sage klar, was du sagen möchtest und zeitnah zum „Anlass“.

  • Feedback ist persönlich!
    Du gibst deine Eindrücke und Wahrnehmungen wieder.
    Das ist immer subjektiv.

  • Prüfe, wie dein Feedback ankommt.
    Reaktionen des Empfängers sind da ganz wichtig. Lasse dir ggf. wiedergeben, was angekommen ist.

Feedback nehmen

 … ist eine Herausforderung

  • Ich werde in Frage gestellt, insbesondere, wenn sich meine Selbst- von der Fremdwahrnehmung unterscheidet.
  • Das kann Stress bedeuten, mich verunsichern oder erstmal zu Abwehr führen.

 

… heißt schweigen

  • Zuhören und versuchen, das zu verstehen, was mir der/die andere sagen will.
  • Ich muss nicht erklären, begründen, verteidigen…

 

… heißt wertschätzen

  • Ein Feedback ist ein Geschenk, das ich erstmal einfach dankend annehmen kann.
  • Ich kann es inhaltlich ganz oder nur in Teilen annehmen und muss mich dafür nicht rechtfertigen.

 

… braucht einen Abschluss

  • Wie geht es mir damit? Welche Gefühle habe ich anschließend?
  • Unbedingt Zeit zum „Verdauen“ nehmen.


Ein Feedback kannst du dir auch erbitten/holen - bitte Personen deines Vertrauens um ein Feedback, wenn du eine Rückmeldung von ihnen haben möchtest.