ECPAT Deutschland e. V.

Der Verein ECPAT Deutschland e. V. - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder gegen sexuelle Ausbeutung - ist ein bundesweiter Zusammenschluss von 29 Institutionen und Gruppen.

Die Arbeit des Vereines und seiner Mitgliedsorganisationen wird vom Grundsatz geleitet, dass jedes Kind Anspruch auf umfassenden Schutz vor allen Formen der kommerziellen Ausbeutung und des sexuellen Missbrauchs hat.

ECPAT Deutschland setzt sich dafür ein, dass die UN-Konvention über die Rechte der Kinder eingehalten wird, Ursachen von Missachtung aufgezeigt und Verstöße mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verfolgt werden.

ECPAT Deutschland engagiert sich in verschiedenen Arbeitsbereichen (Politik, Justiz, Wirtschaft und Bildung) und führt in Zusammenarbeit mit staatlichen und nicht-staatlichen Organisationen Kampagnen und Projekte zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit, zur Entwicklung von Präventivmaßnahmen und zur Schaffung von rechtlichen Grundlagen zum Schutz der Kinder durch.

ECPAT Deutschland e.V. ist Mitglied von ECPAT International.

(End Child Prostitution, Pornography and Trafficking of Children for Sexual Purposes) - einer internationalen Kinderrechtsorganisation mit Sitz in Bangkok (Thailand).

"Die Vertragsstaaten verpflichten sich, das Kind vor allen Formen sexueller Ausbeutung und sexuellen Missbrauchs zu schützen. Zu diesem Zweck treffen die Vertragsstaaten insbesondere alle geeigneten innerstaatlichen, zweiseitigen und mehrseitigen Maßnahmen, um zu verhindern, dass Kinder

1. zur Beteiligung an rechtswidrigen sexuellen Handlungen verleitet oder gezwungen werden;

2. für die Prostitution oder andere rechtswidrige sexuelle Praktiken ausgebeutet werden;

3. für pornographische Darbietungen und Darstellungen ausgebeutet werden."

Artikel 34 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes

ECPAT finanziert sich durch
• Mitgliedsbeiträge und Projektmittel der Mitglieder
• Förderer und Spenden
• Unterstützung durch Europäische Kommission
• Unterstützung durch Bundesministerium Familie, Senioren, Frauen und Jugend BMFSJ
• Unterstützung durch Evangelischen Entwicklungsfonds EED