Küchenkniffe

Keine Angst vorm Kochen – auch 20 werden satt

Die richtige Vorbereitung

Einige Gewürze und Zutaten sollte man bereits vor der Abreise gekauft haben, weil sie so exotisch sind, dass man sie vor Ort nur unter Umständen besorgen kann. Außerdem ist es für den Ablauf der Freizeit praktischer. Dazu gehören: Speisestärke, Honig, Sojasoße (als Universalwürze), Olivenöl, Bratöl (aus Oliven oder gemischt, ist höher erhitzbar), Senf (für manche Rezepte Orangensenf) und Salz, Pfeffer – am besten eine Mühle mitnehmen, frisch gemahlener Pfeffer schmeckt einfach besser – sowie Zucker.

Dazu eine Grundausstattung getrockneter Kräuter und Gewürze (vor Ort ist es dann natürlich besser, Kräuter frisch zu kaufen): Oregano, Basilikum, Lorbeerblätter, Thymian, Kerbel, Dill, Estragon (beide passen hervorragend zu Fischgerichten), Curry, Curcuma, Paprikapulver.

Manche Freizeithäuser sind schlecht ausgestattet. Um nicht plötzlich ohne Sparschäler dazustehen, wenn Kartoffeln gekocht werden sollen, sollten einige „kleine Helfer“ mitgenommen werden.

TIPP: Um die Freizeitkasse nicht zu sehr zu belasten und zur Stärkung der Gemeinschaft, können die Teilnehmer*innen einzelne Geräte von zu Haus mitbringen. Am besten mit Namen markieren, damit man sie am Ende von der Ausstattung im Freizeithaus unterscheiden kann.

 

Geräte, die mitgenommen werden sollten:

  • Messbecher und Küchenwaage
  • scharfe kleine Gemüsemesser
  • gutes langes Fleischmesser
  • Küchenreibe
  • großes Küchensieb
  • elektrischer Pürierstab
  • Kartoffelstampfer oder „Flotte Lotte“ für Kartoffelbrei/-püree (ist gerade im europäischen Ausland nicht immer in Küchen vorhanden)
  • Kühltaschen und Kühlakkus (besonders für den Transport von Frischfleisch oder Milchprodukten an heißen Tagen)

 

Essenspläne entwerfen – Wie viel jeder isst

Wenn die Frage geklärt ist, was der Gruppe wohl am besten schmeckt, kommt schon die nächste Hürde: Wie viel muss man einkaufen, damit am Ende nicht zu viel übrig bleibt?

Eine Grundregel gibt es nicht. Es hängt stark vom Appetit der Teilnehmer(innen) und von den Aktivitäten des Tages ab. Wenn die Gruppe den ganzen Tag draußen war, kann der Hunger abends enorm sein und so manche Mengenplanung durcheinanderwirbeln.
Die Angaben in den Rezepten sind dabei eine gute Orientierung und die folgende Mengenliste enthält praktische Tipps, wie viel man pro Person einplanen sollte.

Bei der Gestaltung der Essenpläne sollte auch die Reihenfolge der Gerichte beachtet werden. Beispiel: Stehen am Abend Pasta und Bolognese auf dem Programm, sollte am nächsten Tag Nudelsalat eingeplant werden – oft bleiben Nudeln übrig, die dann verwertet werden können. Reste von gebratener Hühnerbrust können am nächsten Tag als Aufschnitt für belegte Brote bereitgestellt werden. Oder: Die Reste eines Tomatensalats können am nächsten Tag in einer Tomatensoße Verwendung finden. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Einfach rechtzeitig planen.

Mengentabelle