Salate und Dressings

 

Knackiges und Erfrischendes: Über das "Grünzeug"

Hasenfutter? Nein! Wer meint, dass „Grünzeug“ nichts für die Geschmäcker von Kindern und Jugendlichen sei, der hat sich getäuscht. Es kommt aber auf die „Präsentation“ an.

 

Die Rohkostplatte: frisch und knackig, regional und saisonal

Sollte am besten jeden Tag entweder mittags oder abends angeboten werden, je nachdem, wann warm gegessen wird. Wenn es draußen heiß ist, kommt die leichte Kost bei den Gruppen gut an.

Alles ist erlaubt. Besonders gut eignen sich beispielsweise Karotten, Kohlrabi, Paprika und Gurken. Fantasievoll „geschnippelt“, z. B. als Stäbchen so groß wie Pommes, werden die Vitaminbringer zum attraktiven „Fingerfood“.

 

Salate haben im Sommer Hochsaison. Welche Salate und wie viel vom leckeren „Grünzeug“ bei Jugendlichen ankommt, muss ausprobiert werden. Hier eine kleine Übersicht über beliebte und gut verfügbare Salate:

Eisbergsalat – bleibt lange knackig und ist weit verbreitet – geschmacklich aber eher blass

Kopfsalat – glatte Blätter, geschmackvolle Grundlage für gemischte Salate

Lollo Rosso – krause, grüne bis rote Blätter, aromatisch

Lollo Bionda – krause, grüne Blätter

Eichblatt rot und grün – zarte Blätter, nussartiger Geschmack

Feldsalat – stark aromatisch, manchmal nach Haselnuss (wächst in Deutschland praktisch das ganze Jahr)

Rucola oder Rauke – sieht aus wie Löwenzahn, schmeckt würzig nach Senf, Kresse und Walnüssen

 

Salate, die aus dem Gewächshaus kommen, sind meistens weniger intensiv im Geschmack und manchmal sogar fade. Kein Wunder, weil viele konventionell angebaute Salate, die man im Supermarkt kaufen kann, während ihres Wachstums kaum Erde sehen. Sie stecken in langen Plastikbahnen und liegen in einer Nährlösung. Sind sie reif, werden sie automatisch eingezogen, die Wurzeln abgeschnitten und verpackt. Menschenhand ist kaum gefragt. Alle Salate sehen gleich aus und sind sauber.

 

Praktische Tipps:

Salat vorbereiten und aufbewahren