Bologneser-Soße

   
Saison : Jan Fragel
   

Zutaten :

500 g Rindfleisch (Rinderhack)
250 g Schweinefleisch (Schweinehack)
50 g Karotten
50 g Sellerie
40 g Zwiebel
100 g Tomaten (geschält und in Würfel geschnitten)
3 EL Tomatenmark
1 l Fleischbrühe (Rind)
2 Rosmarinzweige
2 Salbeiblätter
2 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
15 Scheiben getrocknete (Stein-)Pilze (im Wasser eingeweicht und fein geschnitten)
Pfeffer
Salz

Rezept :

Karotten und Sellerie putzen und schälen, die Zwiebeln schälen und alles in feine Würfel schneiden.
Das Gemüse in eine Pfanne geben und in Öl dünsten.
Das Fleisch dazugeben und mitdünsten, bis die Flüssigkeit fasst verdunstet ist. Am besten nimmt man eine weite Pfanne, dann verschwindet die Flüssigkeit schneller.
Das Tomatenmark dazugeben und mitrösten, bis eine schöne dunkle Farbe entstanden ist.
Mit der Fleischbrühe ablöschen.
Bei großen Mengen sollte man mehrere Pfannen benutzen oder in Etappen kochen. Zum Garen fügt man alles in einem Topf zusammen.
Dann die restliche Fleischbrühe und die Tomatenstückchen hinzufügen und alles etwa eine Stunde lang langsam köcheln lassen.
Umrühren nicht vergessen.
Kurz bevor alles gar ist, die Würzmittel (Rosmarinzweige, Salbeiblätter, Knoblauch) und die Pilze hinzugeben.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken und fertig kochen lassen.

Bemerkungen :

Was wäre eine Freizeit ohne Nudeln und leckere Soßen? Kann eigentlich nicht funktionieren. Die „Bolognese“ ist dabei ein Muss. Im Original aus dem norditalienischen Bologna ist die Soße zwar sehr fleischlastig. Wenn man aber den Fleischanteil zu gleichen Teilen durch Karotten und Sellerie ersetzt, lässt sich das Gericht schnell und schmackhaft klimafreundlicher gestalten. Wer mag, kann sogar auf das Fleisch ganz verzichten. Auch die Fleischbrühe lässt sich durch Gemüsebrühe ersetzen. Wir stellen hier aber ein italienisches Originalrezept vor.

Sollte die Soße zu flüssig sein, kann man sie mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden.

Die Rosmarinzweige können gezupft werden oder im Ganzen bleiben. Hinterher kann man die Zweige herausnehmen. Rosmarin muss mitgekocht werden, damit
er seinen typischen Geschmack entfalten kann.
 

Gasteiger, Wieser, Bachmann/2001/So kocht Südtirol/S.

 

 

Alternativen :

Man kann den Fleischanteil zu gleichen Teilen durch Karotten und Sellerie ersetzen, so lässt sich das Gericht schnell und schmackhaft klimafreundlicher gestalten.

Wer mag, kann sogar auf das Fleisch ganz verzichten. Auch die Fleischbrühe lässt sich durch Gemüsebrühe ersetzen.

Statt getrockneter Steinpilze eignen sich auch frische Champignons.

Personen : 10
Zubereitungszeit : ca. 90 Minuten
Saison : Jan Fragel
Typ : Pasta Pasta
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