Kartoffeliges

Zitrone des Nordens (wegen des hohen Vitamin-C-Gehalts), als belgische Pommes Frites oder in Salzwasser gekocht: Die Kartoffel gehört einfach zum leckeren Essen dazu. Wegen ihrer guten Haltbarkeit ist sie das ganze Jahr verfügbar und sollte regelmäßig auf den Teller.

Kleine Kartoffelkunde

Kartoffeln gibt es ...

festkochend – z. B. für Ofenkartoffeln, Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Bratkartoffeln

vorwiegend festkochend – ein „Mittelding“

mehlig – prima für Kartoffelbrei/Kartoffelstampf (geht aber auch mit festkochenden Kartoffeln)

 

Drillinge – Bezeichnung für die kleinen Kartoffeln, die niemand gerne schält. Eignen sich daher gut als Ofenkartoffel. Schale kann dran bleiben. Oder als klassische Pellkartoffel.

 

Pellkartoffeln – Kartoffeln in der Schale gekocht, darum gesünder und geschmacklich intensiver. Wenn die Schale nicht zu zäh ist, kann man sie gerne mitessen. Hinterher pellen (macht jeder selber am Tisch, spart Zeit bei der Vorbereitung. Ob die Gruppe aufs Pellen steht, muss man vorher abschätzen).

 

Bratkartoffeln – am besten aus festkochenden Kartoffeln. Eine Kunst für sich, aber ein Garant für eine satte, glückliche und zufriedene Gruppe. Man kann auch Reste von gekochten Kartoffeln braten (gute Resteverwertung).

 

Pommes Frites – bitte nicht aus der Tiefkühltruhe! Wenn, dann selbst gemacht. Sind ziemlich fettig und sollten daher nur selten auf den Tisch kommen.

 

Waschen – Kartoffeln sollte man immer waschen. Geschälte Kartoffeln vor dem Kochen gründlich waschen. Kartoffeln ohne Schale in kaltem Wasser aufbewahren, sonst werden sie braun.